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Verfasst am: 02.08.2013
Prominenter Besuch beim Fußballcamp im Herner Stadion an der Reichsstraße: Peter Neururer hatte „die Mannschaft“ sofort im Griff. Neben ihm: Christian Stiebling. Fotos: JBH

Mit Trikots, Hosen und Stutzen für die 60 Mädchen und Jungen unterstützte „Reifen Stiebling“ das dreitägige Fußballcamp für sozial benachteiligte Kinder in Herne. Foto: JBH

Neururer belohnt freiwilliges Engagement

Ein Bild mit Symbolcharakter: Hand in Hand stehen 60 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 14 Jahren stolz auf dem grünen Kunstrasen und bilden ein Spalier. Gemeinsam warten sie auf Peter Neururer, der auf Einladung von „Reifen Stiebling“ ein dreitägiges Fußballcamp für Kinder aus sozial benachteiligten Familien besuchte. Neben dem Herner Familienunternehmen sorgten noch zwei weitere Sponsoren für die finanzielle Basis des Camps, das in den NRW-Sommerferien Kinderaugen glänzen ließ.

Die Teilnahme an den täglichen Trainingseinheiten war für die Kinder kostenlos, „Reifen Stiebling“ hatte für jedes Kind eine komplette Ausrüstung spendiert – Trikot, Hose, Stutzen –, die weiteren Sponsoren sorgten für Verpflegung und Betreuung. Höhepunkt der mit Toren, Technik und Taktik prall gefüllten Camp-Tage war natürlich der Besuch des Kult-Trainers aus dem Revier. „Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, hier als Vertreter des VfL Bochum zu erscheinen und das tolle Engagement aller zu unterstützen“, so Peter Neururer (58), der natürlich nicht mit leeren Händen nach Herne gekommen war. Spontan lud er die 60 jungen Kicker plus Begleitung für das nächste Heimspiel „seines“ VfL in der 2. Fußball-Bundesliga ein – am 9. August in der Partie gegen den FC St. Pauli dürfen sich die Bochumer nun über besonders lautstarke Unterstützung freuen. Für Christian Stiebling war der Besuch von Neururer allerdings keine Selbstverständlichkeit: „Toll, dass er sich mitten im Training seiner Profis für uns Zeit genommen hat. Das motiviert die Kinder ungemein und Peter Neururer hat heute wieder einmal bewiesen, dass er eines der Gesichter des Revier-Fußballs ist.“

„Fast wie in der Champions League“
Veranstalter des dreitägigen Fußballcamps war der gemeinnützige Verein „Herne hilft“, dessen Vorsitzender Norbert Slaski sich von der Hilfsbereitschaft beeindruckt zeigte: „Fußballschulen gibt es viele, aber diese hier ist eine besondere. Tolle Trainer, tolle Trikots, tolle Ausrüstung – alles fast wie in der Champions League. Sobald es um Kinder geht, helfen alle gerne.“ Einen Steilpass, den Christian Stiebling, dessen Unternehmen in Herne speziell den Jugendfußball fördert, sofort aufnahm: „Wir sind sehr gerne dabei. Vor allem, weil es hier um Kinder geht, die in den Ferien nicht wegfahren können.“ Einen besonderen Dank zollte er dem fünfköpfigen Trainerteam, zu dem u. a. der ehemalige Bochumer Fußballprofi Lothar Woelk gehörte: „Ich habe alle fünf Trainer angerufen und gefragt, ob sie uns helfen können. Die Zusage hat keinen Tag gedauert“, so Stiebling.

Die Kinder waren bei dieser kleinen Europameisterschaft, immerhin trainierten Mädchen und Jungen aus zehn Nationen mit, alle mit Begeisterung dabei. Ein gutes Zeichen für eine Fortsetzung des sozialen Engagements? Für den Verein „Herne hilft“ und die Sponsoren keine Frage. „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, versprach Christian Stiebling, „auch weil dieses Camp ein Zeichen für eine gelebte Integration hier im Ruhrgebiet ist.“

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