Top Service Team

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Verfasst am: 27.10.2014
Die Basketballerinnen des Herner TC, die in der 1. Damen-Bundesliga von „Reifen Stiebling“ gefördert werden und zurzeit auf Tabellenplatz 2 stehen, präsentierten das kultige Kundenfahrzeug in der Herner Akademie Mont-Cenis, der Fortbildungsakademie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Stiebling steht „unter Strom“

Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlug im Spätsommer 2014 der Herner Reifen-Fachhändler „Reifen Stiebling“ mit dem Ankauf von sieben Elektroautos. Zum einen kann er nun seine Kunden, die an ihrem Pkw den Reifen wechseln oder einen Schaden reparieren lassen wollen, mit diesem Ersatzfahrzeug für eine neue Art der Mobilität sensibilisieren, zum anderen ist der kultige Zweisitzer ein überaus auffälliges Marketinginstrument. Geschäftsführer Christian Stiebling: „Wir wollen unseren Kunden das Thema Elektromobilität näher bringen und sie auf diese neue Form des Autofahrens aufmerksam machen. Bisher gab es nur positives Feedback. Jeder hatte Spaß daran, den kleinen Flitzer zu fahren. Selbst Lkw-Fahrer wechseln gerne von ganz groß auf ganz klein. Und zudem fällt der Wagen hier in der Stadt mehr auf als jeder Nobelkarosse.“

 

Reichweite liegt bei bis zu 100 Kilometern

Sieben Spaß-„Stromer“ der Marke „Renault Twizy“ stehen im 60 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark von „Reifen Stiebling“ und werden in den Filialen als Kundenfahrzeuge eingesetzt. Auf Skepsis ist das Herner Unternehmen, Gesellschafter der TOP SERVICE TEAM KG, Deutschlands großem Verbund unabhängiger Reifenhändler, bisher nicht gestoßen. Christian Stiebling: „Natürlich gibt es immer Fragen nach der Reichweite. Aber da der ,Twizy‘ als ein Stadtauto für Kurzstrecken gedacht ist, reichen die 100 Kilometer, die er bei stromsparender Fahrweise schafft, für unsere Kunden locker aus.“ Ein Airbag gehört zur Standard-Ausstattung – „Stiebling“ hat den „Stromer“ zudem bereits mit Winterreifen ausgerüstet.

 

Ideal als Zweitwagen für den Stadtverkehr

Seit gut zwei Jahren ist der kleine Franzose auf dem Markt, über 3.500 „Twizys“ rollen nach Herstellerangaben zurzeit über Deutschlands Straßen. Mit einer Länge von 2,3 Metern und einer Breite von ca. 1,2 Metern sei er – Stichwort Parkplatzsuche – als Zweitwagen ideal für den Stadtverkehr, so der Hersteller. Angeboten wird das E-Mobil ab 6.990 Euro plus Miete (ab 30 Euro monatlich) für die Batterie. Der Sprit des Zweisitzers, der als Quad zugelassen ist, kommt aus der Steckdose – und zwar aus einer ganz normalen, an der auch das Mobiltelefon oder der Laptop aufgeladen wird. Eine komplette Ladezeit dauert übrigens etwa dreieinhalb Stunden.

 

Selbst die Feuerwehr nutzt das Elektroauto

Stephan Reuther vom Essener Autohaus Boden, das zur BOB Automotive Group gehört, die den „Renault Twizy“ u. a. bei ihren Händlern im Ruhrgebiet anbietet, verweist bereits auf zwei Erfolgsgeschichten des Elektroautos. So wird es bei einem Projekt der Universität Duisburg/Essen erfolgreich im Car-Sharing genutzt, und bei der Feuerwehr in Wuppertal gehören zwei „Twizys“ mit zum Fuhrpark. „Mit Martinshorn“, so Reuther, „um damit ganz schnell vor Ort den eingegangenen Notruf zu prüfen.“

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