Top Service Team

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Verfasst am: 29.04.2013
Gerd Wächter, Geschäftsführer der TOP SERVICE TEAM KG mit Sitz in Isernhagen bei Hannover.
Die Lkw-Eigenmarke TEAMSTAR hat sich am Markt etabliert
Konsequent setzt die TOP SERVICE TEAM KG in ihrem „Jahr der Ausbildung 2013“ auf das Segment Aus- und Fortbildung. Ein Baustein davon ist die Lehrstellen-Aktion „TEAM on Tour“, die Jugendliche anspricht, die einen Ausbildungsplatz suchen.

TOP SERVICE TEAM KG sieht sich trotz rückläufiger Verkaufszahlen "in der Spur"


Verbund unabhängiger Reifen-Fachhändler setzt konsequent auf den Bereich Aus- und Fortbildung

Hannover, im April 2013. Der allgemeine Trend in der Reifenbranche machte im vergangenen Jahr auch vor der TOP SERVICE TEAM KG nicht Halt. Deutschlands größter Verbund unabhängiger Reifen-Fachhändler sieht sich aber trotz rückläufiger Verkaufszahlen „in der Spur“. Die realistisch angelegten Planzahlen für 2012 wurden in der TEAM-Zentrale in Isernhagen/Hannover sogar leicht übertroffen. Trotzdem sieht Gerd Wächter, Geschäftsführer der Kooperation von 17 inhabergeführten, herstellerunabhängigen Betrieben mit über 325 Service-Stationen in Deutschland, die Gesamtentwicklung mit einer gewissen Skepsis: „Vor allem das Verkaufen an der Theke wird immer schwieriger.“
Intern setzt die TOP SERVICE TEAM KG konsequent auf den Baustein „Aus- und Fortbildung“ und stellt 2013 unter das Motto „Jahr der Bildung“. Nur so könne, bei allem Kostendruck, der hohe Servicestandard gehalten werden. Wie die TEAM die kommenden Aufgaben schultern will und warum die Erwartungen an das Reifenersatzgeschäft 2013 von einem verhaltenen Optimismus geprägt sind, hat uns Gerd Wächter im folgenden Interview erläutert.

Ein langer Winter liegt fast hinter uns. War er gut für die Reifenbranche?
Gerd Wächter: Das mit Sicherheit nicht! Dazu war es zu den wichtigen Umrüstzeiten der Saison im Oktober und November zu warm. Viele Verbraucher haben sich daher den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen gespart. Für die kommende Saison bringt der lange Winter allerdings sicher einen kleinen Erinnerungseffekt auf Seiten der Verbraucher. Ich persönlich sehe hier eine kleine Wachstumschance für 2013.

Wie hat sich das Geschäft bei der TOP SERVICE TEAM KG entwickelt?
Gerd Wächter: Wir haben, wie übrigens die gesamte Branche, die Zahlen aus dem Superjahr 2011 natürlich nicht erreicht. Dennoch ist das Ergebnis der TEAM-Zentrale „auf Spur“ und leicht besser als unsere Planung. Bei dem einzelnen Gesellschafter sieht das operativ sicher anders aus. Grundsätzlich konnten aber die Bestände innerhalb der Gruppe im Jahresvergleich reduziert werden.

Worauf legte die TEAM in den letzten Monaten ihren Schwerpunkt?
Gerd Wächter: Schwerpunkte bildeten die Gespräche mit den Industrien und der Abschluss der entsprechenden Rahmenvereinbarungen. Daneben sind wir im Marketing längst wieder in der Umsetzungsphase aller Kampagnen, zum Beispiel mit unserer Ausbildungstour „TEAM on Tour“, die wir in enger Kooperation mit der Reifenhersteller Michelin durch das ganze Land schicken. Nach innen gerichtet haben wir im November 2012 im Rahmen einer Strategieklausur mit allen Gesellschaftern Trends und Entwicklungen der Branche und des Marktes diskutiert und Handlungsszenarien für die TEAM für die nächsten zehn Jahre erarbeitet und verabschiedet.


Hinter Ihnen liegt die viel diskutierte Einführung des EU-Labellings. Welche Erfahrungen haben Sie und/oder Ihre Gesellschafter gemacht?
Gerd Wächter: Beim Verbraucher ist das Thema nur bedingt angekommen. Wie ich bereits früher erwähnte, kommt im Sommerreifenverkauf dem Labelling eine größere Bedeutung zu. Grundsätzlich hat die gesamte Branche geübt und die TOP SERVICE TEAM KG hat sich optimal darauf eingestellt. Mit etwas Zeit wird auch der Verbraucher das Thema für sich verstehen und entdecken. Interessant waren Kontrollbesuche durch die Gewerbeaufsicht bei einigen unserer Gesellschafter vor Ort, um die Umsetzung der Normen zu überprüfen.

Ein Blick in die nahe Zukunft: Was hat die TEAM bis Ende des Jahres vor.
Worauf werden Sie sich fokussieren?
Gerd Wächter: Angesichts nur marginaler Volumenzuwächse im Pkw- und einem bis dato schlechteren Lkw-Geschäft sehen wir die Gesamtentwicklung mit einiger Skepsis. Die Roherträge bröckeln, Ware ist genug im Markt und die Preise auf den Plattformen sind sehr niedrig. Das macht das Verkaufen an der Theke extrem schwierig. Wir fokussieren uns daher in der Zentrale ganz klar auf Kostenmanagement und interne Prozessoptimierung. Für die Gesellschafter und deren Mitarbeiter arbeiten wir weiterhin konsequent an Schulungs-konzepten, um den hohen Qualitätsstandard zu halten. So werden wir in diesem Jahr mehrere Maßnahmen auch und gerade für das Werkstattpersonal umsetzen.

Ihre Lkw-Eigenmarke TEAMSTAR hat sich am Markt etabliert. Wie sehen sie die weitere Entwicklung?
Gerd Wächter: Wir sehen die Entwicklung der Eigenmarke mit Freude. Wir arbeiten kontinuierlich an der Sortimentstiefe, aber auch ein Mehr-Leben-Konzept befindet sich gerade im Test. Der Baustein Eigenmarke ist gerade in dem sehr umkämpften Lkw-Reifenmarkt ungemein wichtig, um erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen.

Die 17 Gesellschafter der TEAM haben im letzten Jahr einen neuen Rekord bei den Ausbildungszahlen aufgestellt. Halten sie diesen hohen Standard?
Gerd Wächter: Die Gesellschafter sind sich Ihrer Verantwortung schon seit Jahren bewusst, denn auch in unserer Branche herrscht Fachkräftemangel. Insofern betrachten wir unsere Ausbildung als eine Investition in die Zukunft, die es bei allem Kostendruck zu halten gilt.

Weitere Informationen:
www.top-service-team.de

 

 

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